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Kaiserstühler SolarZeitung 10/2014
vom 29. Oktober 2014

Kostenlose Internetzeitung an alle Mitglieder und Interessenten des Fördervereines.

 



Liebe Freunde und Unterstützer unseres/Ihres Fördervereins Zukunftsenergien Solarregio Kaiserstuhl e.V.,

 

Herzliche Einladung für heute Abend


Die private Energiewende geht weiter: Informationsabend "Eigenstrom vom Hausdach"

Trotz dem Abwürgen der hoffnungsvollen Energiewende mit einer drastischen Verschlechterung des erfolgreichen Erneuerbaren-Energien-Gesetzes (EEG) federführend durch SPD-Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel und einer Mehrheit der Abgeordneten im Deutschen Bundestag müssen die Bürgerinnen und Bürger die begonnene solare Zukunft nun weitgehend selbst gestalten.
Private Hausbesitzer dürfen auf dem eigenen Hausdach Fotovoltaikmodule bis zu 10 kW installieren ohne eine neue staatliche Abgabe entrichten zu müssen!
In Anbetracht steigender Strompreise und Zusatzabgaben insbesondere für Privatverbraucher wird die Eigenstromversorgung immer interessanter. 60% - 80% Eigenstromerzeugung sind schon heute wirtschaftlich möglich.

Der Förderverein Zukunftsenergien SolarRegio Kaiserstuhl und die Badisch-Elsässischen Bürgerinitiativen sowie die Bürgerinitiative Weisweil laden zu einem praxisorientierten Informationsabend ein:



Mittwoch, den 29. Oktober 2014
20.00 Uhr im

Evangelisches Gemeindehaus
79367 Weisweil am Rhein
Hinterdorfstrasse 2

Referenten und Gesprächspartner sind:

- Gregor Reddemann, Geschäftsführer der Herstellerfirma SI Module GmbH, Freiburg sowie
- Paulus Straub, Handwerksbetrieb Paulus Straub GmbH & Co. KG

Wie die Eigenstromprojekte mit effizienten Solarmodulen, neuartigen Batteriespeichern und ausgeklügelter Elektronik in der Praxis funktionieren wird allgemeinverständlich vorgestellt. Aber auch über die Investitionskosten und Amortisationszeiten werden die
Fachreferenten berichten.

Für eine anschließende Fragerunde ist genügend Zeit vorgesehen.


 

Atommüll-Alarm

Atommüll lagert praktisch überall in Deutschland. Die Bundesregierung behauptet gerne und immer wieder, es gäbe nur noch ein Problem mit dem langfristigen Umgang mit dem Atommüll. Doch das ist höchstens die halbe Wahrheit. Fakt ist: Es gibt unzählige akute Probleme und Gefahren im ganzen Land. Drei Beispiele: der geplante Export hochaktiven Mülls aus Jülich in die USA, die rostenden Fässer im AKW Brunsbüttel und die Rückholung des Mülls aus der Asse.

Der Umweltschutzverband BUND meint: Wer langfristig einen sicheren Umgang mit Atommüll verspricht, muss erst mal die akuten Gefahren in den Griff bekommen. Der BUND macht daher mit der Kampagne "Atommüll-Alarm" auf die vielen realen Atommüll-Tatorte in Deutschland aufmerksam und fordert von der Bundesregierung,

     

  1. den gesamten Atommüll und die Zwischenlagerung in ein Konzept für den Umgang mit dem Atommüll           einzubeziehen, das dem Schutz vor radioaktiver Strahlung höchste Priorität gibt,
  2. den Export abgebrannter Brennelemente aus Jülich und Hamm-Uentrop zu verbieten und
  3. die Verursacher nicht aus der Haftung für die Lasten des Atommülls zu entlassen und die Atommüllproduktion zu stoppen!

Bitte unterzeichnen auch Sie den BUND-Appell an die Bundesregierung!

 




Neue Termine des Samstags-Forum Regio Freiburg
als ideeller Mitveranstalter möchten wir Sie auf das Samstagsforum Regio Freiburg hinweisen, das von Oktober bis Dezember 2014 wieder viele interessante Veranstaltungen anbietet.
Das Programm neue Programm finden Sie hier:

Bitte merken Sie sich die Termine sogleich vor und reservieren Sie sich Ihren (und für Bekannte) Platz bei Führungen/Seminar per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.
Eintritt frei! Schirmherrin: die Freiburger Umweltbürgermeisterin Gerda Stuchlik.



Badische-Zeitung: Atomtechnik-Experte zum Störfall in Fessenheim: "Kein gutes Licht"

Im Block eins des Akw Fessenheim sind im Frühjahr elektrische Bereiche überflutet worden. Die Atomaufsicht stufte den Vorfall als hoch ein – die Anlage blieb aber am Netz. Was sagt ein Experte dazu?

  1. In diesem Frühjahr sind im Atomkraftwerk Fessenheim einige Bereiche überflutet worden. Foto: afp-Archiv/BZ

 

In Block eins des Akw Fessenheim werden in diesem Frühjahr elektrische Bereiche überflutet. Wochen später stuft die Atomaufsicht (ASN) in Straßburg den Vorfall als hoch ein, verlangt vom Betreiber Electricité de France (EdF) eine Erklärung. Sie lässt die Anlage jedoch am Netz. Die Risiken menschliches Fehlverhalten und technische Mängel bleiben so lange, bis Fessenheim, wie angekündigt, 2016 abgeschaltet wird. Bärbel Nückles bat den Darmstädter Atomtechnik-Experten Christian Küppers um eine Einschätzung.
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Umweltinstitut: NRW verhindert insolvenzsichere Rückstellungen für Atomkraftwerke

Nordrhein-Westfalen hat eine Bundesrats-Initiative für die Sicherung der AKW-Rückstellungen zum Scheitern gebracht. Ein Antrag, die Rückstellungen der Konzerne für Rückbau und Entsorgung der Atomkraftwerke insolvenzsicher zu verwahren, war zuvor bereits von allen Ausschüssen gebilligt worden. Dennoch hat der Bundesrat auf Betreiben von Ministerpräsidentin Hannelore Kraft die Entscheidung nun in letzter Minute vertagt.

Dass diese Blockade ausgerechnet von einer rot-grünen Landesregierung ausgeht, ist fatal. Dies ist ein Kniefall vor den Strom-Konzernen mit dem offensichtlichen Ziel, zusätzliche Belastungen für RWE und E.ON – mit ihren klimaschädlichen Kohlekraftwerken große Steuerzahler in NRW – zu vermeiden.

In einem offenen Brief haben wir Ministerpräsidentin Kraft eindringlich aufgefordert, die Blockade-Haltung aufzugeben und sich ohne Einschränkung für eine Sicherung der Gelder einzusetzen.

Mehr als 60.000 Unterstützer haben sich bereits an der gemeinsamen Online-Aktion "Wir zahlen nicht für euren Müll" der Organisationen ausgestrahlt und dem Umweltinstitut München beteiligt. Denn die Praxis der Stromkonzerne, Gewinne zu privatisieren und Kosten zu sozialisieren, nehmen wir nicht hin.

Machen auch Sie mit!! Hier können Sie die Aktion unterstützen:





Atommüll aus Jülich - Ab über den Atlantik?

Dia- und Diskussionsabend mit Elke Brandes zu den geplanten AVR-Exporten in die USA
am Mi., 5. November, 20 Uhr, im Strandcafé (Grethergelände)


Die Bundesregierung und die NRW-Landesregierung sind bemüht, mit den USA einen Deal abzuschliessen, der Geld in die Kassen der US Energiebehörde spült und dem Forschungszentrum Jülich ein lästiges Problem vom Hals
schafft: den Atommüll aus dem pannenanfälligen Versuchsreaktor (AVR), für den es weder dies- noch jenseits des Atlantik ein "Entsorgungs"-Konzept gibt. Elke Brandes, Mitglied der Anti-Atom-Gruppe Freiburg, lebte für eine Weile in der Nähe der 'Savannah River Site', einem US Bombenkomplex in North Carolina. Dorthin, wo tonnenweise
flüssiger Waffenmüll in undichten Fässern liegt, soll der AVR-Abfall abgeschoben werden. Durch ihre Kontakte zu amerikanischen und deutschen Aktivist_innen konnte Brandes eine internationale Kampagne initiieren,
die den langjährigen Anti-Atom-Aktivisten Tom Clements im September auf eine Info- und Öffentlichkeitstour nach Deutschland brachte.
Elke Brandes berichtet am 5. November, 20 Uhr, im Strandcafé (Grethergelände), 20 Uhr, über in die Probleme, die die Bevölkerung um die 'Savannah River Site' auch schon ohne Atommüll aus Jülich hat, von Tom Clements Deutschlandreise und der bilateralen Zusammenarbeit. Im Anschluß ist Zeit für Diskussion.




EU-Kommission nickt Atomsubventionen ab

Elektrizitätswerke Schönau (EWS) bereiten bundesweiten Klagefonds vor

Soeben hat EU-Kommission die Subvention des britischen Atomkraftwerkes Hinkley Point C abgesegnet. Die genehmigten Beihilfen setzen neue Rekordmarken in der europäischen Subventionspolitik und zeigen deutlich, welche absurden Blüten die Unwirtschaftlichkeit der Atomenergie treibt. Die französische EDF möchte am britischen Atomstandort Hinkley Point ein Atomkraftwerk bauen, das sich nur mit exorbitanten Zuschüssen für den Konzern rechnet. Die britische Regierung plant dafür einen garantierten Abnahmepreis von 92,50 £ pro Megawattstunde (117,- €/MWh). Mit den beantragten Garantien inklusive Inflationsausgleich stünde laut Berechnungen der Financial Times der Stromabnahmepreis im Jahr 2058 bei 279 £ pro MWH (355,- €). Das entspricht etwa dem 10-fachen des aktuellen Preises an der Leipziger Börse, der gegenläufig zu den geplanten britischen Vergütungsentwicklungen seit Jahren kontinuierlich fällt.
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Strompreis: Große Unterschiede zwischen Haushalten und Industrie

Während der Strompreis für private Haushalte seit 2008 um 38 Prozent gestiegen ist, ist er für die energieintensive Industrie um ein Prozent gefallen – auch wegen Rabatten bei der EEG-Umlage. Das ergibt sich aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der bündnisgrünen Bundestagsfraktion, die der Deutschen Presse-Agentur (dpa) vorliegt.
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Immer Montags: Anti-Atom-Mahnwachen in der Region

Bleiben auch Sie hartnäckig und besuchen weiterhin regelmässig die Mahnwachen in

  • Breisach - jeden Montag am Neutorplatz. Beginn um 18 Uhr.
    Weisweil - die Montagsmahnwache findet immer am ersten Montag des Monats um 19 Uhr am evangelischen Gemeindehaus statt.

  • Müllheim - die Montagsmahnwache findet immer am ersten Montag des Monats um 18 Uhr vor der Sparkasse in der Werderstraße statt.
    Endingen - die Montagsmahnwache findet immer am ersten Montag des Monats um 18:30 Uhr  auf dem Marktplatz statt.

Die Organisatoren würden sich über einen regen Zuspruch sehr freuen.


 

Herzliche Grüße,

Dieter Ehret
1. Vorsitzender

 

Gemeinsam: Global denken, Lokal handeln!

Der Förderverein Zukunftsenergien Solarregio Kaiserstuhl e.V. bedankt sich recht herzlich für die Unterstützung durch die Fördermitglieder.

Wir würden uns freuen, wenn Sie unsere Fördermitglieder bei einem Kauf, bei einer Auftragsvergabe in Betracht ziehen würden.

 


Förderverein Zukunftsenergien,
SolarRegio Kaiserstuhl e.V.
Endinger Str. 67
79369 Wyhl am Kaiserstuhl
Tel.: 07642 / 5737
Fax: 07642 / 92 95 944

Homepages:
Bitte besuchen Sie auch unsere Hompages, hier finden Sie auch stets neue Beiträge.

http://www.SolarRegio.de

 

Wir danken Ihnen für Ihre Mitgliedschaft im Verein, denn viele Mitglieder ermöglichen das Beibehalten der niedrigen Mitgliedsbeiträge, z.B. 3 Euro Jahresbeitrag für Schüler, 6 Euro für Nichterwerbstätige - 12 Euro Normalbeitrag. Viele Mitglieder geben den Aktiven im Verein einen Rückhalt, nicht als einzelne "Spinner" abgetan zu werden. Wir bedanken uns für die Mitteilung Ihrer Kontoänderungen, damit nicht beim Einzug der Mitgliedsbeiträge Rücklastschriftkosten anfallen.

Schauen Sie mal bei der Übersicht über den Stromertrag der Bürgersolaranlage vorbei? Da sehen Sie aktuell, welchen Ertrag die Anlage bis jetzt gebracht hat. Wer möchte Mitglied Nr. 238 werden oder werben? Wir verlosen an alle Werber eines Mitglieds jedes Jahr eine hochwertige Energiesparlampe. Eine weitere Energiesparlampe verlosen wir unter allen bei der Generalversammlung anwesenden Mitgliedern.

Auszeichnung durch das Land Baden-Württemberg: Agendapreisträger 2006

 

Fördermitglieder des "Klimaschutzvereins":

Adsoba - Das Dach an der Sonne / alfasolar-Solarsysteme / asbion.de Heinz Scherer / Bäckerei Bohn, Rust / Gemeinde Bahlingen a.K. / Belle Metallbau-Schlosserei / Gemeinde Bötzingen / Bühler Heinz Haustechnik u. Blechnerei, Bahlingen  / BUND-Gruppe, Herbolzheim / BUND-Gruppe Nördlicher Kaiserstuhl / BUND Regionalverband Freiburg / Carpe Sol Kaiserstuhl Solar GmbH / CDAK-Bundesverband Christliche Demokraten gegen Atomkraft, CDU/CSU - Mitglieder für die Überwindung der Kernenergie / Bürgerinitiative Umweltschutz Offenburg e. V. (BUO) / Disch Rolf, Solararchitektur / D'Reinigung, Guldengasse 43, Wyhl / Dreßen Peter, SPD MdB a.D. / Drobinski-Weiß Elvira, SPD MdB / Ehret Dieter, Ingenieurgesellschaft für Bauwesen mbH / Energieagentur Regio Freiburg GmbH / EWS-Schönau - Atomfreier Strom aus Schönau / Färber Thomas, BaslerSecuritas Versicherungen, Öko-Fonds, Herbolzheim / fesa Freiburg / fesa GmbH EE-Beteiligungen / Gemeinde Forchheim / Forsthaus-Erzenhof / Gerber energie systeme GmbH / Henning Ralf / Stadt Herbolzheim / Herold Heizungsbau, Eichstr. 7, 79362 Forchheim, 07642/6296, www.solar-herold.de / Hess-Volk, Architekten / Jäger GmbH, Heizung u. Bäder-Service / KACO-new energy GmbH / Stadt Kenzingen / Fa. Kohlmann, Herbolzheim / Fa. Kopf Energieberatung / Kromer Solar GmbH / www.living-solar.de / Gemeinde Malterdingen / Mamier Thomas, Vorstandsvorsitzender der Raiffeisenbank Wyhl /  Maurer M., Königschaffhausen / Natürlich-Faller Solaranlagen als gleichzeitige Dachabdeckung und ökol. Ausbauten / Naturenergie-Strom aus Wasser und Sonne / Neff Dr. med. Wolf-Jakob, Praxis für Naturheilverfahren, Endingen / Oenning Dr. Ralf Karl, VHS Nördlicher Breisgau /  www.Resys-AG.de / Gemeinde Rheinhausen / Gemeinde Riegel a.K.Rückert, Biomark GmbH / Gemeinde Sasbach a.K. /  Schoor Lothar, Photovoltaik/Solarthermie / SE-COMPUTER /  SE-Consulting, KandernSolar-Center Badenwww.solarversicherung.com / St. Blasius-Apotheke, Wyhl / Stein Sanitär, Heizung Solar, Eichstetten / Sun-Clear / Elektroanlagen A. Trutt / Zimmerei Schwörer, Wyhl Holzbau-, Treppenbau-, Lohnabbund-, Montage von Solaranlagen / Vitt Paul, Elektromeister, Wyhl / Gemeinde Vogtsburg-Bischhoffingen / Rheingemeinde Weisweil / Wonnay Marianne, SPD MdL a. D.W-Quadrat Solartechnik / Gemeinde Wyhl a. K. /





Schirmherrinnen/Schirmherren-Team:

- Sibylle Laurischk, Rechtsanwältin
- Karl Nicola, Bürgermeister u. MdL a.D.
- Joachim Ruth, Bürgermeister Wyhl 
- Dr. Hans-Erich Schött, Apotheker u. MdL a.D.
- Jürgen Trittin, Bundesumweltminister a.D.
- Dr. Walter Witzel, MdL a.D.
- Marianne Wonnay, MdL a.D.