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Kaiserstühler SolarZeitung 01/2012
vom 17. Januar 2012

Kostenlose Internetzeitung an alle Mitglieder und Interessenten des Fördervereines.

 



Liebe Mitglieder, Freunde und Unterstützer
des Fördervereins Zukunftsenergien SolarRegio Kaiserstuhl e.V.


Ein ereignisreiches Jahr liegt hinter uns allen. Unter dem Druck der furchtbaren Ereignisse in Fukushima ist endlich die Entscheidung in Richtung Energiewende gefallen. In Baden-Württemberg regiert eine grün-rote Landesregierung, welche mit guten Initiativen gestartet ist und damit andere Landesregierungen sowie die Bundesregierung antreibt.

Wir vom Solarverein hatten sehr viele schöne und interessante Veranstaltungen. Stammtische, Jahresausflug, Feiern zum „Zwischenabschluss“ des Perpetuum Mobile am Gymnasium Kenzingen und zur Überreichung des Klaus-Bindner-Preises und als Jahresabschluss die Jubiläumsfeier zum 10- jährigen Bestehen des Solarvereines mit dem Festredner Prof.-Dr. Eicke Weber, Direktor des Fraunhofer-Instituts für solare Energiesysteme in Freiburg, dem international renommierten Solarexperten. Sein Thema lautete :

„Der Ausstieg aus der Atomkraft öffnet die Tür zu einer 100-% erneuerbaren Energie-Zukunft“.

Kein Thema hätte besser zum Ort und zum Verein gepasst. Wir wurden von allen Seiten dafür gelobt, dass wir in der Region viel bewegt haben und seit über zehn Jahren vor Ort Impulse für die Energiewende gegeben haben.

Diesen Einsatz wollen wir auch in Zukunft fortsetzen. Wir suchen weiterhin Standorte für Bürgerkraftwerke in der Region. Wir sensibilisieren immer wieder in Veranstaltungen für den Umweltschutz, für die Bewahrung der Schöpfung und animieren Bürger zum Energiesparen, wozu wir auch gerne Hilfestellung geben. Mit der Region werden wir unseren Kampf für die sofortige Abschaltung des Pannenatomreaktors Fessenheim fortsetzen.

Liebe Freunde und Förderer, die Energiewende ist auf lange Zeit eine große Herausforderung für die gesamte Gesellschaft. Wir vom Solarverein werden weiterhin engagiert unseren Beitrag leisten. Machen auch Sie bitte mit.

Ich danke allen, die uns in den vergangenen Jahren bei unseren vielfältigen Initiativen unterstützt haben und wünsche Ihnen allen mit Ihren Familien  ein gesundes und hoffentlich friedvolles Jahr 2012.

Ihr Dieter Ehret


 



Erinnerungsfeier am 08.02.2012 - 40 Jahre Widerstand gegen die Atomenergie

Das Jahr 2011 brachte nun endlich den langerkämpften Wendepunkt in der deutschen Atompolitik!

 

25 Jahre nach der Atomreaktorkatastrophe in Tschernobyl gedachten die Badisch-Elsässischen Bürgerinitiativen gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen und Gemeinden (ACK) in einem beeindruckenden Ökumenischen Gedenkgottesdienst am Ostermontag im
Freiburger Münster den vielen Opfern von Tschernobyl und Fukushima.

Einen sehr langen Atem von über 40 Jahren benötigten die Evangelische Kirchengemeinde von Weisweil und die Badisch-Elsässischen Bürgerinitiativen bis sich nun ein wirklicher Ausstieg aus der lebensbedrohenden Atomenergie manifestiert!

Am 08. Februar 1972 fand die erste öffentliche Informationsveranstaltung am nördlichen Kaiserstuhl zu den Gefahren der Atomenergie im Evangelischen Gemeindehaus von Weisweil statt! Der renommierte Atomphysiker Prof. Dr. Hans Klumb trug damals sehr fundiert die Risiken der so genannten "friedlichen Nutzung" der Atomenergie vor.
An diesen Beginn des Widerstands gegen das Atomkraftwerk Wyhl werden die Evangelische Kirchengemeinde Weisweil und die Badisch-Elsässischen Bürgerinitiativen am Mittwoch, den 08. Februar 2012 mit einem Dankgottesdienst und der Enthüllung eines Gedenksteins erinnern:


16.30 Uhr: Pressegespräch im Evangelischen Gemeindehaus von 79367 Weisweil am Rhein, Hinterdorfstraße 2
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Eröffnung der Gedenkveranstaltung "Widerstand der Schöpfung zuliebe" durch die Weisweiler Gemeindepfarrerin Theodora Pitzke.
Beitrag von Pfarrer i.R. Günter Richter, Freiburg über "Erfahrungen in der Kirchengemeinde und in der Badischen Landeskirche in einem konkreten Fall der Umweltproblematik".
Anschließend Grußworte der Badisch-Elsässischen Bürgerinitiativen sowie des Fördervereins Zukunftsenergien SolarRegio Kaiserstuhl
und Eröffnung einer Ausstellung von Dokumenten zu 40 Jahren erfolgreicher Widerstand gegen die Atomenergie.


18.00 Uhr: Enthüllung des Erinnerungsmals*
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" 8. Februar 1972/2012 Widerstand der Schöpfung zu liebe, 1.Mose 2,15" durch die Evangelische Kirchengemeinde und Bürgermeister
Oliver Grumber.


18.30 Uhr: Dank- und Mahngottesdienst
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in der Evangelischen Kirche mit Landesbischof Dr. Ulrich Fischer, Karlsruhe unter Mitwirkung des Herbolzheimer Posaunenchors und
mit Zeitzeugenberichten.

Anschließend Möglichkeit zum Beisammensein und Gedankenaustausch in der Weisweiler Kirche.


*Den Gedenkstein mit der Inschrift "Widerstand der Schöpfung zuliebe, 1. Mose 2,15" schuf Bildhauer Frank Lennig, Vogtsburg
aus einem schön gemaserten aber sehr harten Kaiserstühler Porphyrstein. Diesen schwer zu bearbeitenden Porphyrstein beschreibt Frank
Lennig sehr zutreffend: "Widerborstig wie die Badisch-Elsässischen Bürgerinitiativen".



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taz: Deutschland exportiert weiterhin Strom, Statistik widerlegt Atomlobby

Trotz des Atomausstiegs bleibt Deutschland ein Stromexporteur. Und am Strommarkt sind die Preise nicht höher als vor der Katastrophe in Fukushima. Deutschland hat auch im Jahr 2011 mehr Strom exportiert als importiert - trotz der Abschaltung von acht Atomkraftwerken. Diese Bilanz ergibt sich anhand der Netzdaten, die der Verband Europäischer Übertragungsnetzbetreiber (Entsoe) regelmäßig veröffentlicht.
Demnach wird der deutsche Exportüberschuss im Jahr 2011 voraussichtlich rund sechs Milliarden Kilowattstunden betragen.
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Verleihung des Klaus Bindner Zukunftspreises

Termin: in der „Woche der Sonne“ vom 04. bis 13. Mai 2012.

Wir möchten die Veranstaltung zusammen mit einer unserer Mitgliedsfirmen gestalten, die sich an der Woche der Sonne beteiligt. Weitere Informationen zur Woche der Sonne finden Sie unter: www.woche-der-sonne.de . Die Firma sollte die Tages-Veranstaltung bis ca. 18.00 Uhr durchführen und der Förderverein übernimmt danach die Ausgestaltung der Preisverleihung.Die Mitgliedsfirma sollte über geeignete Räumlichkeiten verfügen. Bitte melden Sie sich, falls Sie Interesse haben.
Des Weiteren bitten wir noch um Bewerbungen oder Vorschläge von Personen, die sich um die Zukunftsenergien oder Energieeinsparungen verdient gemacht haben.




Die Welt: Falsche Blackout-Panikmache

Ui, was waren das für Schlagzeilen letzte Woche:










titelte die Welt. Und praktisch alle anderen Medien zogen nach, von Spiegel Online, Süddeutsche, FAZ bis hin zu unserem Mutter-Portal klimaretter.info.

Die deutsche Elektrizitätsversorgung, so klang es, habe an zwei Tagen Anfang Dezember kurz vor dem Zusammenbruch gestanden. Der Unterton war klar: Soweit haben uns diese Öko-Spinner mit ihrer Energiewende und ihrem Atomausstieg also schon gebracht, dass Deutschland sich vom Ausland helfen lassen muss! Das Ganze wirkt wie eine Neuauflage der "Stromlücken"-Kampagne. Doch recherchiert man die Geschichte nach, ergibt sich ein wenig spektakuläres Bild:
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Immer Montags: Anti-Atom-Mahnwachen in der Region


Bleiben auch Sie hartnäckig und besuchen weiterhin regelmässig die Mahnwachen in

  • Breisach - am Neutorplatz
    Weisweil - die Montagsmahnwache findet immer am ersten Montag des Monats auf dem Rathausplatz statt. .


Beginn ist jeweils um 18 Uhr.

Die Organisatoren würden sich sicherlich über einen regen Zuspruch sehr freuen.


 


China beschleunigt Ausbau regenerativer Energien

China ist auf dem besten Weg, weltweit eine führende Rolle bei der Nutzung erneuerbarer Energien einzunehmen.

Nach einem Bericht des Radiosenders China National Radio (CNR) hat das chinesische National Energy Board bekanntgegeben, dass die Ausbauziele für regenerative Energien auf ein neues Rekordniveau erhöht werden, teilte das Internationale Wirtschaftsforum Regenerative Energien (IWR) in Münster mit.
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Mit dem Bus zur Chaîne Humaine ins Rhônetal





Eine Initiative aus Atomkraftgegner_innen im Rhônetal organisiert eine große Menschenkette entlang der Nationale 7 (zwischen AKW Bugey und Atomanlage Marcoule). Das Réseau Sortir du Nucléaire unterstützt diese Aktion und ruft landesweit dazu auf.

Die Anti-Atom-Gruppe Freiburg wird eine Busfahrt aus Freiburg nach Lyon organisieren. Die Atomkraftgegner_innen aus dem Dreyeckland beiderseits des Rheins wollen wir dafür mobilisieren, bei unseren Freund_innen im Rhônetal ein Zeichen für den internationalen Protest zu setzen. Diese Demo soll groß und vielfältig werden und der Anti-AKW-Bewegung in Frankreich weiteren Aufschwung verschaffen. Die Solidarität anderer Länder bei der Chaîne Humaine soll sichtbar werden.

Aber: Der Bus wird nur mit Euch voll!

Bis zum 18. Februar brauchen wir verbindliche Zusagen von 25 Menschen, sonst können wir den Bus nicht endgültig buchen.

Deshalb: Meldet Euch so bald wie möglich an!

Abfahrt in Freiburg: 6:00 Uhr
Rückfahrt ca. 18:00 Uhr

Preise nach Selbsteinschätzung:
Standardpreis (kostendeckend): 40 Euro
Sozialpreis (für alle die weniger Geld zum Leben haben): 30 Euro
Solipreis (zur Finanzierung des Sozialpreises): 50 Euro

Anmeldung: Email an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Ihr bekommt eine Antwort mit den Kontodaten. Erst nach Eingang des Ticketpreises können wir Euch einen Platz im Bus garantieren!







Dieter Ehret
1. Vorsitzender

 

Gemeinsam: Global denken, Lokal handeln!

Der Förderverein Zukunftsenergien Solarregio Kaiserstuhl e.V. bedankt sich recht herzlich für die Unterstützung durch die Fördermitglieder.

Wir würden uns freuen, wenn Sie unsere Fördermitglieder bei einem Kauf, bei einer Auftragsvergabe in Betracht ziehen würden.

 


Förderverein Zukunftsenergien,
SolarRegio Kaiserstuhl e.V.
Endinger Str. 67
79369 Wyhl am Kaiserstuhl
Tel.: 07642 / 5737
Fax: 07642 / 92 95 944

Homepages:
Bitte besuchen Sie auch unsere Hompages, hier finden Sie auch stets neue Beiträge.

http://www.SolarRegio.de
http://www.rheinau-solar.de

 

Wir danken Ihnen für Ihre Mitgliedschaft im Verein, denn viele Mitglieder ermöglichen das Beibehalten der niedrigen Mitgliedsbeiträge, z.B. 3 Euro Jahresbeitrag für Schüler, 6 Euro für Nichterwerbstätige - 12 Euro Normalbeitrag. Viele Mitglieder geben den Aktiven im Verein einen Rückhalt, nicht als einzelne "Spinner" abgetan zu werden. Wir bedanken uns für die Mitteilung Ihrer Kontoänderungen, damit nicht beim Einzug der Mitgliedsbeiträge Rücklastschriftkosten anfallen.

Schauen Sie mal bei der Übersicht über den Stromertrag der Bürgersolaranlage vorbei? Da sehen Sie aktuell, welchen Ertrag die Anlage bis jetzt gebracht hat. Wer möchte Mitglied Nr. 237 werden oder werben? Wir verlosen an alle Werber eines Mitglieds jedes Jahr eine hochwertige Energiesparlampe. Eine weitere Energiesparlampe verlosen wir unter allen bei der Generalversammlung anwesenden Mitgliedern.

Auszeichnung durch das Land Baden-Württemberg: Agendapreisträger 2006

 

Fördermitglieder des "Klimaschutzvereins":

Adsoba - Das Dach an der Sonne / alfasolar-Solarsysteme / asbion.de Heinz Scherer / Bäckerei Bohn, Rust / Gemeinde Bahlingen a.K. / Belle Metallbau-Schlosserei / Biomark Rückert GmbH / Gemeinde Bötzingen / Bühler Heinz Haustechnik u. Blechnerei, Bahlingen  / BUND-Gruppe, Herbolzheim / BUND-Gruppe Nördlicher Kaiserstuhl / BUND Regionalverband Freiburg / Carpe Sol Kaiserstuhl Solar GmbH / CDAK-Bundesverband Christliche Demokraten gegen Atomkraft, CDU/CSU - Mitglieder für die Überwindung der Kernenergie www.die-buo.de / Disch Rolf, Solararchitektur / D'Reinigung, Guldengasse 43, Wyhl / Dreßen Peter, SPD MdB a.D. / Drobinski-Weiß Elvira, SPD MdB / Ehret Dieter, Ingenieurgesellschaft für Bauwesen mbH / Energieagentur Regio Freiburg GmbH / EWS-Schönau - Atomfreier Strom aus Schönau / Färber Thomas, BaslerSecuritas Versicherungen, Öko-Fonds, Herbolzheim / fesa Freiburg / fesa GmbH EE-Beteiligungen / Gemeinde Forchheim / Forsthaus-Erzenhof / Gerber Energie Consulting / Grumber Oliver, Bürgermeister Gde.Weisweil / Henning Ralf / Stadt Herbolzheim / Herold Heizungsbau, Eichstr. 7, 79362 Forchheim, 07642/6296, www.solar-herold.de / Hess-Volk, Architekten / Jäger GmbH, Heizung u. Bäder-Service / KACO-new energy GmbH / Stadt Kenzingen / Fa. Kohlmann, Herbolzheim / Fa. Kopf Energieberatung / Kromer Solar GmbH / www.living-solar.de / Gemeinde Malterdingen / Mamier Thomas, Vorstandsvorsitzender der Raiffeisenbank Wyhl /  Maurer M., Königschaffhausen / Natürlich-Faller Solaranlagen als gleichzeitige Dachabdeckung und ökol. Ausbauten / Naturenergie-Strom aus Wasser und Sonne / Neff Dr. med. Wolf-Jakob, Praxis für Naturheilverfahren, Endingen / Oenning Dr. Ralf Karl, VHS Nördlicher Breisgau /  www.Resys-AG.de / Gemeinde Rheinhausen / Gemeinde Riegel a.K.Gemeinde Sasbach a.K. / sasolar Ettenheim / Schoor Lothar, Photovoltaik/Solarthermie / SE-COMPUTER /  SE-Consulting, KandernSolar-Center Baden / SolarMarkt GmbH, Freiburg / www.solarversicherung.com / St. Blasius-Apotheke, Wyhl / Stein Sanitär, Heizung Solar, Eichstetten / Sun-Clear / Elektroanlagen A. Trutt / Zimmerei Schwörer, Wyhl Holzbau-, Treppenbau-, Lohnabbund-, Montage von Solaranlagen / Vitt Farbwerkstatt, Wyhl / Vitt Paul, Elektromeister, Wyhl / Gemeinde Vogtsburg-Bischhoffingen / mwenergie.de / Rheingemeinde Weisweil / Wonnay Marianne, SPD MdLW-Quadrat Solartechnik / Gemeinde Wyhl a. K.



Schirmherrinnen/Schirmherren-Team:

- Sybile Laurischk, Rechtsanwältin und MdB
- Karl Nicola, Bürgermeister u. MdL a.D.
- Joachim Ruth, Bürgermeister Wyhl
- Harald B. Schäfer, Umweltminister a.D.
- Dr. Hans-Erich Schött, Apotheker u. MdL a.D.
- Jürgen Trittin, Bundesumweltminister a.D.
- Dr. Walter Witzel, MdL a.D.
- Marianne Wonnay, MdL a.D.