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Kaiserstühler SolarZeitung 02/2019
vom 27. März 2019.

Kostenlose Internetzeitung an alle Mitglieder und Interessenten des Fördervereines.


Liebe Freunde und Unterstützer unseres/Ihres Fördervereins Zukunftsenergien Solarregio Kaiserstuhl e.V.,

SVF: Erneute Registrierungspflicht für alle Anlagenbetreiber

Start des Marktstammdatenregisters  

Am 31.Januar 2019 ging in Deutschland für alle Akteure des Strom- und Gasmarktes ein umfassendes Datenregister an den Start. Im sogenannten Marktstammdatenregister (MaStR) werden ab sofort alle Informationen zu Energieerzeugungsanlagen, zu Energielieferanten, zu Netz- und Messstellenbetreibern sowie zu großen Strom- und Verbrauchsanlagen am Höchst-, Hoch- und Fernleitungsnetz gebündelt und in Teilen der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. In Erwartung eines modernen Werkzeug für eine zunehmend digitale Energiewirtschaft sollen energiewirtschaftlich relevante Daten auf eine sichere Grundlage gestellt werden. 
Das Marktsstammdatenregister ist über diesen Link erreichbar.
Damit werden ALLE Anlagenbetreiber (auch Betreiber von Bestandsanlagen!) aufgerufen, sich innerhalb der nächsten 24 Monate im MaStR zu registrieren (siehe § 25 Abs. 2 MaStRV)
.

Weitere Informationen können Sie die dem Beitrag des SFV entnehmen>>


 Schönau: Gemeinsam für die Bürgerenergie der Zukunft

Die Genossenschaft Elektrizitätswerke Schönau arbeitet seit 20 Jahren daran, das Energiesystem auf 100 Prozent erneuerbare Energien umzustellen. Und zwar so, dass Bürger die Hauptakteure sind - nicht die großen Energiekonzerne.
In der Modellregion Schönau wird das Konzept der Stromgemeinschaft entwickelt. Dafür werden PV-Anlagen, Blockheizkraftwerke und Batteriespeicher der Teilnehmer miteinander vernetzt. Auf dieser Grundlage werden die Mitglieder der Stromgemeinschaft untereinander Strom austauschen, sich also gegenseitig mit Strom beliefern.

Die SWR-Redakteure des Umweltmagazins natürlich! haben der EWS über die Schulter geschaut.
Hier gelangen Sie zum SWR-Filmbeitrag. 

Wenn Sie weitere Informationen zur 2. Rebellion wünschen, dann können können Sie diese hier anschauen bzw. hier nachlesen.


Atomfabrik nach Fessenheim-Aus?

Mit großem Interesse hat der BUND-Regionalverband Südlicher Oberrhein das neue Papier „ Für die Zukunft des Raumes Fessenheim“ gelesen. In diesem Raumprojekt findet sich viel Positives und als Wichtigstes wohl die Massnahme 3.3. der „beispielhaft, erfolgreicher Rückbau des AKW“. Wir sind auf die konkrete Umsetzung gespannt und werden sie „gegebenenfalls“ kritisch begleiten.Ein Billigabriss ist nicht akzeptabel. Ansonsten ist das Papier inhaltlich so, wie solche Projektbeschreibungen heute eben sind. Manches Sinnvolle verbindet sich mit Wünschen, Wachstumsglauben und leeren Texthülsen und modisch-geschickt verpackt soll alles natürlich auch immer ökologisch, nachhaltig und zukunftsfähig sein. Generell begrüßen wir die Schaffung von Arbeitsplätzen in tatsächlich umweltfreundlichen Betrieben nach einer Schließung des AKW. 

Die Alarmglocken beim BUND schrillen allerdings bei MASSNAHME 4.2>> 


WDR: Nach Kohleausstieg Wohin mit Giftmüll und Klärschlamm?

Mit dem Kohleausstieg bekommen Industrie und Kommunen ein Problem: Klärschlamm und andere problematische Abfälle können sie nicht mehr wie bisher in Kraftwerken verfeuern. Alternativen könnten teuer werden.

Es geht um Klärschlamm, Altöl, Lösemittel, Raffinerierückstände - mehr als fünf Millionen Tonnen gefährliche oder problematische Abfälle landen jedes Jahr in deutschen Kohlekraftwerken. Das wird von der Öffentlichkeit kaum wahrgenommen und ist völlig legal. Aber es war schon immer stark umstritten.
Weiterlesen>>



Rote Sonne - dunkle Nacht

Schauspiel von Christopher Kern nach dem gleichnamigen Roman von Hans Weide

Am Freitag, den 29. März 2019 spielt die "Theaterbühne im Keller" vom Kulturkreis Lahr e.V. in der Pausenhalle der Silberbergschule Bahlingen/ Kaiserstuhl "Rote Sonne - dunkle Nacht" von Christopher Kern nach dem gleichnamigen Roman von Hans Weide. Das Stück versetzt den Zuschauer zurück vom Anfang bis zur Mitte der 1970er Jahre. In der kleinen Gemeinde Wyhl am Kaiserstuhl rumort es gewaltig: Das geplante Atomkraftwerk auf Gemarkung der Gemeinde am Rhein spaltet Freunde und Nachbarn, Bekannte und Verwandte auf einmal in zwei Lager: Befürworter und Gegner. Aber das geplante Atomkraftwerk bringt die Menschen auch zusammen: Wyhler und Bürger aus den Umlandgemeinden, Landwirte und Studenten, linke Gruppen und die noch jungen Umweltbewegungen, Menschen aus dem Elsass und aus Baden. Unter der Parole "Nai hämmer gsait!" versammeln sich alle im friedlichen Protest. Beispielhaft erzählt das Stück vor diesem Hintergrund die Geschichte der Liebe zwischen Elke, einer Ostfriesin, und Wolfgang, dem Amtsrichter in Freiburg und Winzersohn aus Wyhl, die in den Wirren des langen und kräftezehrenden Protestes beinahe zerbrochen wäre. Packend, emotional berührend und mitreißend zieht das Stück die Zuschauer in seinen Bann und lässt wahrhaft epochale Heimatgeschichte neu erfahrbar werden. Für jüngere Besucher zeigt es spannend auf, dass Widerstand erfolg- reich sein kann, macht somit Mut und spornt an zum Einsatz für aktuelle Umweltthemen wie Klimaschutz und raschen Ausstieg aus Atom- und Kohleindustrie. Die Aufführung beginnt um 19.30 Uhr in der Silberbergschule Bahlingen, Hohleimen 6.

Veranstalter ist die Ortsgruppe Bahlingen des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND).
Karten können im Vorverkauf für € 10.-/8.- (erm. Schüler/Studenten) telefonisch bei Familie Pauli unter 07663-9140336 und unter " data-ce-class="Emails">Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! bestellt werden.
An der Abendkasse sind sie für € 12.-/10.- (erm.) erhältlich.


Earth Hour 2019 - Eine Stunde Licht aus für den Klimaschutz!

Am 30. März ist es wieder soweit: Um 20.30 Uhr Ortszeit machen Millionen Menschen, Städte und Wahrzeichen auf der ganzen Welt für eine Stunde das Licht aus. Das ist die EARTH HOUR. Gemeinsam setzen wir so ein starkes Zeichen für einen lebendigen Planeten und fordern mehr Klimaschutz. Das Klimaschutzmanagement der Stadt Endingen, der Arbeitskreis Energie sowie unsere beiden großen konfessionellen Gemeinden - evangelisch wie katholisch - laden Sie ein, gemeinsam mit uns diese Stunde in der verdunkelten Wallfahrskirche zu verbringen.
Klimaschutz geht uns alle an – Machen Sie mit!

Für Rückfragen stehen Ihnen die Klimaschutzmanagerin der Stadt Endingen Eva Mutschler-Oomen (Tel.: 68 99-60) sowie Achim Lott (Tel.: 0177 / 92 50 731) gerne zur Verfügung.

 
 
IPPNW-Pressemitteilung: 15-faches Risiko für Schilddrüsenkrebs

Acht Jahre nach der Atomkatastrophe von Fukushima haben Japaner, die in der Präfektur Kinder waren als sich der Super-GAU ereignete, ein mindestens 15-faches Risiko, an Schilddrüsenkrebs zu erkranken. Darauf weist die Ärzteorganisation IPPNW anlässlich des achten Jahrestages der atomaren Katastrophe hin.
 

Immer Montags: Anti-Atom-Mahnwachen in der Region

Bleiben auch Sie hartnäckig und besuchen weiterhin regelmässig die Mahnwachen in

  • Breisach - jeden Montag am Neutorplatz. Beginn um 18 Uhr.
  • Weisweil - die Montagsmahnwache findet immer am ersten Montag des Monats um 19 Uhr am evangelischen Gemeindehaus statt.
  • Müllheim - die Montagsmahnwache findet immer am ersten Montag des Monats um 18 Uhr vor der Sparkasse in der Werderstraße statt.
  • Endingen - die Montagsmahnwache findet immer am ersten Montag des Monats um 18:30 Uhr auf dem Marktplatz statt. "Im August und während der Wintermonate von Dezember bis Februar je einschließlich findet die Endinger Mahnwache nicht statt."

Die Organisatoren würden sich über einen regen Zuspruch sehr freuen.



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Möchten Sie unseren Newsletter künftig nicht mehr beziehen, dann schreiben Sie bitte eine kurze Mail an: " data-ce-class="Emails">Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Herzliche Grüße,

Maria Luise Werne
1. Vorsitzende

Gemeinsam: Global denken, Lokal handeln!

Der Förderverein Zukunftsenergien Solarregio Kaiserstuhl e.V. bedankt sich recht herzlich für die Unterstützung durch die Fördermitglieder.

Wir würden uns freuen, wenn Sie unsere Fördermitglieder bei einem Kauf, bei einer Auftragsvergabe in Betracht ziehen würden.

Förderverein Zukunftsenergien,
SolarRegio Kaiserstuhl e.V.
Endinger Str. 67
79369 Wyhl am Kaiserstuhl
Tel.: 07642 / 5737
Fax: 07642 / 92 95 944

Homepages:
Bitte besuchen Sie auch unsere Hompage, hier finden Sie auch stets neue Beiträge.

http://www.SolarRegio.de

Wir danken Ihnen für Ihre Mitgliedschaft im Verein, denn viele Mitglieder ermöglichen das Beibehalten der niedrigen Mitgliedsbeiträge, z.B. 3 Euro Jahresbeitrag für Schüler, 6 Euro für Nichterwerbstätige - 12 Euro Normalbeitrag. Viele Mitglieder geben den Aktiven im Verein einen Rückhalt, nicht als einzelne "Spinner" abgetan zu werden. Wir bedanken uns für die Mitteilung Ihrer Kontoänderungen, damit nicht beim Einzug der Mitgliedsbeiträge Rücklastschriftkosten anfallen.

Schauen Sie mal bei der Übersicht über den Stromertrag der Bürgersolaranlage vorbei? Da sehen Sie aktuell, welchen Ertrag die Anlage bis jetzt gebracht hat. Wer möchte Mitglied Nr. 238 werden oder werben? Wir verlosen an alle Werber eines Mitglieds jedes Jahr eine hochwertige Energiesparlampe. Eine weitere Energiesparlampe verlosen wir unter allen bei der Generalversammlung anwesenden Mitgliedern.

Auszeichnung durch das Land Baden-Württemberg: Agendapreisträger 2006

Fördermitglieder des "Klimaschutzvereins":

Adsoba - Das Dach an der Sonne / alfasolar-Solarsysteme / asbion.de Heinz Scherer / Bäckerei Bohn, Rust / Gemeinde Bahlingen a.K. / Belle Metallbau-Schlosserei / Gemeinde Bötzingen / Bühler Heinz Haustechnik u. Blechnerei, Bahlingen  / BUND-Gruppe, Herbolzheim / BUND-Gruppe Nördlicher Kaiserstuhl / BUND Regionalverband Freiburg / Carpe Sol Kaiserstuhl Solar GmbH / CDAK-Bundesverband Christliche Demokraten gegen Atomkraft, CDU/CSU - Mitglieder für die Überwindung der Kernenergie / Bürgerinitiative Umweltschutz Offenburg e. V. (BUO) / Disch Rolf, Solararchitektur / D'Reinigung, Guldengasse 43, Wyhl / Dreßen Peter, SPD MdB a.D. / Drobinski-Weiß Elvira, SPD MdB / Ehret Dieter, Ingenieurgesellschaft für Bauwesen mbH / Energieagentur Regio Freiburg GmbH / EWS-Schönau - Atomfreier Strom aus Schönau / Färber Thomas, BaslerSecuritas Versicherungen, Öko-Fonds, Herbolzheim / fesa Freiburg / fesa GmbH EE-Beteiligungen / Gemeinde Forchheim / Forsthaus-Erzenhof / Gerber energie systeme GmbH / Henning Ralf / Stadt Herbolzheim / Herold Heizungsbau, Eichstr. 7, 79362 Forchheim, 07642/6296, www.solar-herold.de / Hess-Volk, Architekten / Jäger GmbH, Heizung u. Bäder-Service / KACO-new energy GmbH / Stadt Kenzingen / Fa. Kohlmann, Herbolzheim / Fa. Kopf Energieberatung / Kromer Solar GmbH / www.living-solar.de / Gemeinde Malterdingen / Mamier Thomas, Vorstandsvorsitzender der Raiffeisenbank Wyhl /  Maurer M., Königschaffhausen / Natürlich-Faller Solaranlagen als gleichzeitige Dachabdeckung und ökol. Ausbauten / Naturenergie-Strom aus Wasser und Sonne / Neff Dr. med. Wolf-Jakob, Praxis für Naturheilverfahren, Endingen / Oenning Dr. Ralf Karl, VHS Nördlicher Breisgau /  www.Resys-AG.de / Gemeinde Rheinhausen / Gemeinde Riegel a.K. /  Rückert, Biomark GmbH / Gemeinde Sasbach a.K. /  Schoor Lothar, Photovoltaik/Solarthermie / SE-COMPUTER /  SE-Consulting, Kandern /  Solar-Center Baden /  www.solarversicherung.com / St. Blasius-Apotheke, Wyhl / Stein Sanitär, Heizung Solar, Eichstetten / Sun-Clear / Elektroanlagen A. Trutt / Zimmerei Schwörer, Wyhl Holzbau-, Treppenbau-, Lohnabbund-, Montage von Solaranlagen / Vitt Paul, Elektromeister, Wyhl / Gemeinde Vogtsburg-Bischhoffingen / Rheingemeinde Weisweil / Wonnay Marianne, SPD MdL a. D. / W-Quadrat Solartechnik / Gemeinde Wyhl a. K. /

Schirmherrinnen/Schirmherren-Team:

- Sibylle Laurischk, Rechtsanwältin
- Karl Nicola, Bürgermeister u. MdL a.D.
- Joachim Ruth, Bürgermeister Wyhl a. D.
- Dr. Hans-Erich Schött, Apotheker u. MdL a.D.
- Jürgen Trittin, Bundesumweltminister a.D.
- Dr. Walter Witzel, MdL a.D.
- Marianne Wonnay, MdL a.D.

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